System fährt hoch

VASC TERMINAL

Willkommen in deinem VASC-Terminal. Deine Plattform für Märkte, Finanzen und Community.

Vermögen Analyse Strategie Club
Module werden geladenVASC Secure

Tools

  • Aktienfinder 2.0
  • ETF Sparplan Rechner
  • Inflationstool

Börse

  • Kryptomarkt
  • Indizes und Rohstoffe
  • Währungen im Vergleich
  • Vermögensplan
  • Muster Depots

Analyse Hub

  • Nel Asa Analyse
  • Sektorrotation! Wo es sich hinzuschauen lohnt
  • US-Dollar Schwäche und Profiteure

V-I-C

  • Feed
  • Club
  • Erklärungen
  • Videos
  • Bibliothek
  • Roadmap
Terminal bereit
Home
VASCFeed
UPDATES · MARKTBERICHTE · INFORMATIONEN
Börsenstatus
Deutschland--
London--
USA--
CME Futures--
Asien--
Krypto24/7 geöffnet
Marktdaten
Marktdaten werden geladen…
VASCBibliothek
FACHBEGRIFFE · KENNZAHLEN · STRATEGIEN
VASCFEED
BeiträgeLIVE
Märkte · Wissen · Updates
Marktupdate 31.08.2026

🦅 Warsh, der Vogel!

Statistisch gilt der September am Aktienmarkt als der schwächste Monat des Jahres. Nun bleibt es abzuwarten, ob sich die Statistik in diesem Jahr bestätigt. So positiv die Stimmung vor der Ansprache von Kevin Warsh in der vergangenen Woche war, so schnell kippte sie danach wieder, denn nun könnte uns eine Zinsanhebung ins Haus stehen. Entsprechend hat der Markt, insbesondere bei den Edelmetallen, reagiert. In dieser Woche richtet sich der Blick vor allem auf den Arbeitsmarktbericht. Er könnte zeigen, ob die Sorgen vor einer Zinserhöhung berechtigt sind.

📉 Marktüberblick (Vorwoche)

🔹 S&P 500: +0,6 %
🔹 Nasdaq: +0,3 %
🔹 Dow Jones: +1,5 %
🔹 DAX: +2,2 %
🔸 Gold: -4,7 %
🪙 Silber: -2,8 %

Die US-Indizes gehen knapp ein Prozent unter ihren Alt Time highs in die neue Woche. Nvidias starke Zahlen sorgten zudem dafür, dass die positive Stimmung im KI-Sektor weiter anhält. Bis zum Wochenende blieb eine erneute Eskalation rund um den Iran aus. Die Betonung liegt allerdings auf „bis zum Wochenende“, denn neue Angriffe am Sonntag sorgten wieder für Unruhe. Die Quartalssaison ist inzwischen weitestgehend abgeschlossen.

🏦 Warsh, der Falke

... so bezeichnen Marktbeobachter Politiker, die für eine restriktive Haltung und einen strengen Kurs der US-Notenbank stehen. Was meine ich damit? Vergangene Woche gab Kevin Warsh in Jackson Hole die sogenannte Keynote-Rede beim jährlichen Wirtschaftssymposium der Fed. Warsh betonte, dass die Bekämpfung der Inflation oberste Priorität behält und stellte das Erreichen des 2 % Ziels über die kurzfristigen Erwartungen des Marktes. Gleichzeitig verteidigte er nachdrücklich den Verzicht auf eine klare Forward Guidance. Paradoxerweise gab er mit seinen Aussagen aber genau das. Solange der Preisdruck nicht ausreichend nachlässt, bleiben weitere Zinsschritte möglich. Wie andere Fed-Gouverneure hält auch er die Inflation weiterhin für zu hoch. Noch wichtiger ist jedoch die Einschätzung, dass die aktuelle Geldpolitik nicht besonders restriktiv ist.

Schon während der Rede stiegen die vom CME FedWatch Tool berechneten Wahrscheinlichkeiten für eine Zinsanhebung im September spürbar an. Klar, bis zur nächsten Sitzung kommen noch einmal Arbeitsmarkt- sowie Inflationszahlen. Festhalten können wir jedoch, dass die Zinsthematik nun doch wichtiger zu sein schient, wie ursprünglich gedacht.

Auffällig ist allerdings, dass sich die Renditen am langen Ende nach seinen Äußerungen kaum entspannt haben. Ein Grund dafür könnte sein, dass Warsh die hohen Schulden und Defizite der USA in seiner Rede, praktisch ausgelassen hat. Aber die hohen Renditen machen Kredite natürlich teurer. Unternehmen investieren dadurch vorsichtiger und halten sich bei Neueinstellungen eher zurück. Ein Teil dieser Belastung landet am Ende des Tages zwangsläufig eben bei uns Verbrauchern.

Lasst mich kurz auf das Thema Anleiherückkäufe kommen und weshalb ich hier auf lange Sicht skeptisch bin. Zwar dämpft die verdoppelte Rückkaufquote des Finanzministeriums kurzfristig die Ausschläge bei den langfristigen Renditen. Doch damit greift der Staat nun aktiv in einen Markt ein, der über steigende Renditen eigentlich Warnsignale sendet. Das bringt zwar künstliche Stabilität, löst aber das fundamentale Problem der enormen US-Schuldenlast nicht. Wenn die Regierung die Preise am langen Ende verzerrt, wird das die Risikoprämien am Rentenmarkt auf Dauer nur weiter nach oben treiben.

📊 Der Arbeitsmarkt, als Zünglein an der Waage

Vor diesem Hintergrund bekommt der Arbeitsmarktbericht am Freitag zusätzlich an Bedeutung. Wie oben aus der Warsh Rede ausgehend, steht eine restriktive Ausrichtung der Notenbank nun stark im Fokus und das versucht der Markt derzeit einzupreisen.

Für August rechnet man mit rund 58.000 neuen Stellen, nachdem im Vormonat noch 23.000 Stellen weggefallen waren. Die Arbeitslosenquote dürfte bei 4,1 % bleiben. Beim Lohnwachstum wird mit einem leichten Rückgang von 3,2 auf 3,0 % im Jahresvergleich gerechnet. Andere Schätzungen liegen bei etwa 65.000 neuen Stellen. Das Bild bleibt dabei verhältnismäßig ähnlich. Es wird nur wenig eingestellt, gleichzeitig aber auch vergleichsweise wenig entlassen. Die Unsicherheit rund um die Zölle und die weiterhin hohen Finanzierungskosten bremsen viele Unternehmen zusätzlich aus und Unsicherheit ist Gift für den Markt.

HighlightsderWoche.png

Ich wünsche euch eine gute Handelswoche ✌️

Wie kommt der Beitrag bei dir an?

Reagiere kurz auf den Feed-Beitrag oder stell deine Frage im Club.